Wenn ich es auf Schnelligkeit absehe, trainiere ich auf der Rolle
Von Edward Swier
Marianne Vos beschwert sich selten. Sie aktzeptiert die Dinge, wie sie sind. Deshalb war die Einführung der neuen Tacx-Rolle für Sie nicht zwingend notwendig.
“Die andere war auch gut, da gab es nichts zu klagen.” Nach der ersten Probefahrt auf dem Antares allerdings, war die Alleskönnerin auf die Tacx-Rolle sehr gut zu sprechen. “Es ist sehr angenehm, dass die neue Rolle konisch ist. Man braucht sich beim Fahren einfach weniger zu konzentrieren. Das fahren in der Mitte der Rolle ist einfacher, man verbraucht dadurch weniger Energie.”
Vos trainiert regelmäßig auf der Rolle: Zuhause, aber auch unterwegs, von einem Etappenrennen zum nächsten. Oder im Trainingslager, weit weg von zuhause. “Das Rollentraining ist bei mir meistens ein Kompensationstraining. Es ist mir zu aufwendig für ein derartiges Training etxra auf die Radrennbahn zu gehen. Dennoch möchte ich gerne die Schnelligkeit trainieren, die hohe Trittfrequenz schulen, dafür benütze ich die Rolle. Das geht nicht auf der Straße, und auf der Bahn benötigt man sogar einen Schrittmacher.”
Das Ziel fokussieren
Vos benützt den Antares auch als Konzentrationshilfe. Mit dem MP3-Spieler an, sucht Sie beim Treten nach Ruhe. “Es ist eines der Vorbereitungsrituale. Man kann sich hervorragend auf das Rennen konzentrieren und sich von anderen Dingen abschotten.” Vos trainiert auf der Rolle, seitdem sie auf der Bahn fährt. Als Straßenradrennfahrerin benützt sie in erster Linie den Tacx Satori. “Ein derartiger Fahrradheimtrainer ist für das Aufwärmen vor einer Ausdauerbelastung geeigneter, man tritt mit einer niedrigeren Trittfrequenz eine größere Leistung. Der große Vorteil der Rolle besteht darin, dass man mit dem Rad nicht eingespannt ist, dadurch fährt man viel weniger statisch.” |

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Marianne Vos (13 mei 1987) kann alles.
Trotz ihrer jungen Jahre ist sie bereits Weltmeisterin auf der Straße, im Querfeldein und auf der Bahn. Bei den Olympischen Spielen in Peking gewann sie auf der Bahn Gold im Punktefahren. Der Rennfahrerin aus Babyloniënbroek steht ein arbeitsreicher Winter bevor. Sie fuhr nicht nur das Sechstagerennen von Amsterdam, sondern sie nimmt auch an den Bahn-Weltcup-Veranstaltungen teil. Im Januar, nach dem Sechstagerennen von Rotterdam, wird sie sich voll auf die Weltmeisterschaften im Querfeldein konzentrieren. |
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