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Vera Koedooder und Kirsten Wild in Amsterdam unschlagbar

Von Edward Swier

Die eine hat eine schier unersättliche Angriffslust und ein einzigartiges Durchsetzungsvermögen, die andere verfügt nicht nur über große Ausdauer, sondern hat obendrein eine hohe Endschnelligkeit. Dass Vera Koedooder und Kirsten Wild auf der Bahn eine starke Kombination bilden, unterstrich das Duo vom 19. Bis zum 24. Oktober beim Sechstagerennen von Amsterdam. Das von Tacx gesponserte Paar gewann das prestigeträchtige Bahnrennen mit vier Runden Vorsprung auf die Konkurrenz. ,,Und im Januar hoffen wir in Rotterdam wieder stark zu sein”, so Koedooder.

Koedooder beeindruckte in Amsterdam vor allem mit der Fähigkeit, ihre Kraft mit Schnelligkeit zu kombinieren. Der spezielle Bahnrythmus, bei dem die Beine viele Male schneller im Kreis drehen, als auf der Straße, erfordert auch ein spezielles Training. Auf dem Antares-Rollentrainer von Tacx lässt sich insbesondere die Schnelligkeit gut schulen. “Du musst Deine Beine schnell kreisen lassen. Das geht auch auf dem Rollentrainer hervorragend”, sagt Koedooder, die sich dieses Jahr über die Weltcups erhofft, für die Bahnrad-WM qualifizieren zu können. Wild, die auch auf der Straße zu den weltbesten Sprinterinnen zählt, gibt der Karriere auf der Straße den Vortritt.

Wild war vor dem Sechstagerennen in Amsterdam schon etwas angespannt. Sie musste krankheitsbedingt die Zeitfahr-WM absagen, und fuhr seit Mitte September keine Rennen mehr. ,,Die ersten Tage spürte ich sehr deutlich, dass die anderen mehr im Rythmus fuhren. Und es ist immer etwas schwierig auf der Bahn sofort die richtige Trittfrequenz zu finden.'' Je länger das Sechstagerennen dauerte, desto besser klappte auch dies, auch dankenswerter Weise wegen dem Antares. ,,Auf dem Rollentrainer lässt sich die hohe Trittfrequenz, die man auf der Bahn benötigt, perfekt trainieren. Man bekommt das richtige Gefühl. Das eigentliche Training zu Hause absolviere ich immer auf einem feststehenden Ergortrainer, natürlich auch von Tacx,


Tacx-Duo gewinnt Sechstagerennen 2009


aber während eines Sechstagerennens fahre ich oft auf dem Antares. Auch zwischen den Rennen, um locker zu werden oder auszufahren.'' Koedooder bestätigt dies. ,,Während so einer Woche, wie in Amsterdam, benütze ich den Rollentrainer sehr oft. Beim Warmfahren, für das Ein- und Ausfahren. Zu Hause verwende ich ihn gelegentlich, wenn ich witterungsbedingt eine Trainingseinheit im Freien ausfallen lassen müsste.”

Funktionalität steht an erster Stelle
Koedooder und Wild, vor kurzem mit dem ersten Niederländischen Titel für das noch nicht lange existierende Frauen-Zweiermannschaftsfahren ausgezeichnet, fuhren in Amsterdam sechs Tage lang die Holzbretter aus der Bahn. Jetzt ist es für beide an der Zeit, eine kurze Pause einzulegen. Allerdings möchte sich Koedooder beim Weltcup in Manchester für die Bahnrad-WM empfehlen. ,,Der Antares darf natürlich nicht fehlen. Er ist echt ein funktionelles Trainingsgerät. Nicht nur, weil er so leicht ist, sondern auch, weil er sich zusammenschieben lässt. Je leichter sich ein derartiges Gerät transportieren lässt, desto eher nimmt man es auch mit. Dass der Antares, im Vergleich zu früheren Rollentrainern auch noch besser aussieht, ist natürlich klasse. Aber das ist für mich nicht so entscheidend. Für einen Spitzensportler ist vor allem die Funktionalität des Geräts von großer Bedeutung.''