Tacx Antares
Sprache
Verkaufsadressen
 

Die Evolution des Heimtrainers

Von Edward Swier

Schon seit Monaten fiebert Iljo Keisse dem Sechstagerennen von Amsterdam entgegen. Der Belgier lebt das Fahren auf der Winterbahn wie kein Zweiter. “Es geht wieder los, klasse!” Obendrein ist sich Keisse bewusst, dass in Amsterdam die von ihm so herbeigesehnte Antares-Rolle vonTacx auf den Markt kam. Nach einer kurzen Testfahrt zwischen den Derny-Rennen, Sprints und 2er-Mannschaftsfahren war Keisse sofort überzeugt. “Dies ist eine Verbesserung, die Heimtrainerrolle hat sich entschieden weiterentwickelt. Die Rolle kann auf jedes Maß eingestellt werden, man kommt nicht mehr so schnell von der Rolle ab und auch für das Auge hat die Rolle einiges zu bieten. Das hässliche Grau gehört der Vergangenheit an, die Rolle ist jetzt einfach nur 'schön blau'.” Darüberhinaus lässt sich der Antares problemlos transportieren, ein weiterer Vorteil, den Keisse zu schätzen weiss. “Ich nehme die Rolle überall hin mit und da habe ich wegen meiner Räder oft nicht mehr allzu viel Platz.”

Unglaubliche Trittfrequenz
Keisse benützt die Rolle sehr häufig. “Mehr als jeder andere, vermute ich. Oft ziehe ich in Hektik zu spät los, um noch vernünftig im Freien trainieren zu können. Dann fahre ich etwas kürzer auf der Straße, um mich dann noch mit einer Trainingseinheit auf der Rolle zu fordern. Die Trittfrequenz ist super. Ich fahre gern mit einer Frequenz von 130, 135 Umdrehungen pro Minute. Die Souplesse ist ganz entscheidend für die Bahn. Auf der Straße kann man so nicht trainieren, es sei denn, man hat dauernd einen Derny zur Verfügung.”

Optimale Haltung
Im Gegensatz zu seinen Kollegen, trainiert Keisse auf der Rolle nicht vor einem Fernseher. “Ich fahre immer in der Garage.” Keisse verrät, dass dort ein Spiegel hängt. “Ich schaue mich gerne selber an”, lacht er. “So gut wie meine Haltung auch aussieht, ich arbeite trotzdem immer daran, diese noch zu verbessern. Wenn ich mich selber so fahren sehe, kann ich Stunden weiter trainieren, ohne auf meine Uhr zu sehen.”



Iljo Keisse wurde am 21. Dezember 1982, in direkter Nachbarschaft zur berühmten Kuipke von Gent geboren. Der junge Genter bekam das Bahnradfahren mit dem Breilöffel gewissermaßen eingelöffelt. Es ist ein Genuss, Iljo Keisse beim Fahren auf der Bahn zu zu sehen. So ästhetisch, wie er auf seinem Rad sitzt, scheint er für das Bahnradfahren wie geschaffen. Bis zu dieser Winterbahnsaison gewann Keisse bereits neun Sechstagerennen. Diese Anzahl wird sich in den kommenden Jahren mit Sicherheit sprunghaft erhöhen.